ARNSTADT. Unterzeicher des Gründungsaufrufes und Unterstützer der Wahlalternative 2013 (WA2013) aus Arnstadt und Umgebung trafen sich im Januar erstmals zu einem Sondierungsgespräch. Im Mittelpunkt der dreistündigen Besprechung im kleinen Kreis standen die Wahl in Niedersachsen, bei der sich die WA2013 erstmals mit den dortigen Freien Wählern zur Wahl stellte. Desweiteren standen Ziele und Strukturen der WA2013 im Focus der Diskussion. Obwohl die Freien Wähler und die WA2013 in Niedersachsen mit fast 40.000 Erst- und Zweitstimmen von allen Kleinparteien das beachtlichste Ergebnis erreichte, zeigte sich, daß die Bürgerinintiative ihre Strukturen in den Wahlkreisen ausbauen und stärken muß und wird. Nachdem bei den inzwischen mehr als 10.000 Unterstützern eine online-Umfrage für die Gründung einer Partei mit über 70 Prozent bejaht wurde, denken derzeit die Begründer – auch in Hinsicht auf die bevorstehende Bundestagswahl – über eine solche Neugründung verstärkt nach.

Die Bemühungen gehen dahin, die Strukturen auszubauen, verstärkt vor Ort für die WA2013 zu werben und den Bürgern damit im Parteienspektrum eine echte Wahlalternative anzubieten. Kernthema ist die EURO-Krisenpolitik der Bundesregierung, zu der sich die Bundesregierung für viele Millarden Bürgschaften und Zahlungen verpflichtet hat, die letztlich der Steuerzahler aufbringen muß und die Verschuldung der BRD weiter exorbitant erhöhen wird. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben zahlreichen Persönlichkeiten wie Alexander Gauland und Prof. Dr. Lucke auch die Eurokritiker und Kläger gegen den ESM-Vertrag Prof. Joachim Starbatty und Prof. Karl Albrecht Schachtschneider. Der bekannte Staatsrechtslehrer sorgte erst kürzlich mit seinem Buch „Die Souveränität Deutschlands: Souverän ist, wer frei ist“ für Aufsehen. In Thüringen gibt es bereits über 200 Unterstützer, auch in Mecklenburg-Vorpommern bildete sich inzwischen eine Landesgruppe. „Wir möchten diejenigen unterstützen, die mit ihren Warnungen vor den Schwächen der EURO-Politik stets Recht behalten haben. Mit ihnen zusammen wollen wir für Stabilität und eine solide Finanzpolitik streiten“, so Andreas Kuessner, Landeskoordinator Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus aber, so der Tenor der Besprechung in Arnstadt, stehen aber vor allem auch Kernthemen der Gerechtigkeit und des zunehmenden Sozialabbaus im Focus der WA2013. Die derzeitige Politik der Bundesregierung und der EU-Staaten wird zu verstärkten sozialen Spannungen führen, Deutschland ist davon nicht ausgeschlossen. Im Februar soll es eine weitere Gesprächsrunde geben. Interessierte Bürger können derzeit über wa2013.mv@gmail.com oder über die Homepage www.wa2013.de Kontakt aufnehmen und sich informieren.

Veröffentlicht im AS Januar 2013